Aktuelles

  • Eine Reise in die Geschichte der Pfahlbauten: eine Wissenschafts- und Medienreise zwischen dem Seeland und Norditalien.

Bald ist es Zeit mit Xiphia und dem gesamten Bieler Team zum Lago di Ledro (Weltkulturerbe, genau wie Sutz am Bielersee) zur Einweihung des neuen Museums aufzubrechen (https://www.palafitteledro.it/). Während dieses Anlasses finden viele Aktivitäten und eine prähistorische Regatta statt. Damit Sie unsere Reise verfolgen können und immer auf dem Laufenden sind, haben wir eine Facebook Seite eingerichtet (https://www.facebook.com/pg/Xiphia-pirogue-pr%C3%A9historique-451665872294310/posts/). Liken Sie diese und begleiten Sie uns auf unserer spannenden Reise. Bereits jetzt finden Sie einen unserer vielen Filme zu den Schweizer Pfahlbauten online. Schauen Sie ihn sich an und lernen Sie mehr über die Fundstelle Sutz-Rütte im Kanton Bern. Wir danken Regine Stapfer für ihre sehr informativen Kommentare und Benoît Dietrich für die Dreharbeiten. Zu sehen unter: https://vimeo.com/343208718

  • Ein neues kantonales Archäologiemuseum in Sitten?

Der Generalrat der Stadt Sion hat das Postulat von Mathieu Gachnang für die Einrichtung eines kantonalen Archäologiemuseums einstimmig angenommen. Sein Vortrag basiert auf der Masterarbeit unserer Mitarbeiterin Aurélia Basterrechea. Hier ist die im Fernsehen übertragene Intervention:https://vod.infomaniak.com/redirect/canal9_1_vod/folder-45100/mp4-322/inf-musee-archeo-20190221.mp4

  • Das Netzwerk Bielersee lädt zu drei archäologischen Vorträge und einer Exkursion vor

Am Mittwoch 13. März 2019 um 18.00 Uhr im Neuen Museum Biel, präsentieren Ulrich Winkelmann und Friedericke Moll-Dau vom Archäologischen Dienst des Kantons Bern:
Die Einbaumvitrine von Moosseedorf – Das kleinste Museum der Schweiz für den ältesten Einbaum der Schweiz

Am Mittwoch 20. März 2019 um 18.00 Uhr im Neuen Museum Biel, präsentiert Regine Stapfer vom Archäologischen Dienst des Kantons Bern:
«Campus Biel/Bienne» – die bisher älteste Pfahlbausiedlung am Bielersee

Am Mittwoch 27. März 2019 um 18.00 Uhr im Neuen Museum Biel, präsentiert auf Französisch Gianna Reginelli Servais vom Office du patrimoine et archéologie und vom Laténium :
La Tène, actualité des recherches

Zuletzt, schlägt das Netzwerk Bielerseele am Samstag 22. Juni 2019 von 12.30 bis 17.30 folgende Exkursion vor:
Zweisprachiger Spaziergang in den Gorges de l’Areuse und Besuch der Höhle von Cotencher.
Der Ausflug erfolgt mit dem Zug und zu Fuss. Treffpunkt am Bahnhof Neuenburg um 12.30 Uhr. Die Exkursion wird bei jedem Wetter durchgeführt. Gute Schuhe und angemessene Kleidung sind notwendig. Wenn du welche hast, nimm ein Fahrrad- oder einen Schutzhelm mit! Anmeldung bis zum 25. Juni erforderlich unter sekretariat@netzwerkbielersee.ch.

  • The role of ICAHM in supporing ICOMOS and UNESCO in the context of World Heritage Sites

ICAHM Europe organisiert im Rahmen des jährlichen EAA-Symposiums in Bern eine Session. Wenn Sie an diesem Thema interessiert sind, können sie einen papier auf der Webseite des Symposiums vorschlagen.
Hier die Zusammenfassung der Session:
This session aims at discussing the role of archaeologists in general and
heritage managers in particular in the context of World Heritage (WH), as
ICAHM is UNESCO’s advisory body for this topic. Europe is the region with most WH sites in the world. Many of them are archaeological sites. On the one hand, this imbalance is a sign for the ‘hegemonic Western vision of Archaeological (Cultural) Heritage’ (UNESCO’s Global Strategy 1994), on the other hand Europe serves as a great field experiment in heritage management. This session wants to discuss examples of best practice or other experiences highlighting archaeological heritage management issues at European World Heritage Sites. The main objectives are:
To present ICAHM’s Scientific Committee and the opportunities this international non-governmental organisation (NGO) offers to archaeologists.
To discuss new challenges that archaeological heritage management faces (i.e. community involvement, evaluation systems, management plan strategies, conflicts of interpretation and decolonization models, conservation, environmental relationships, and contemporary archaeology).
To establish a closer relationship between European archaeologists in order to grasp specific necessities of the area and discuss possible solutions that the ICAHM committee could implement.

  • Is Archaeology a citizen-science? The Role of Archaeologists and archaeological Institutions within our Society in question

Ellinor Dunning (ArchaeoConcept und Université de Neuchâtel), Kai Salas Rossenbach (INRAP)und Amala Marx (INRAP) organisieren im Rahmen des jährlichen EAA-Symposiums eine Session zur Rolle der Archäologie und ihrer Institutionen in der heutigen Gesellschaft. Wenn Sie an diesem Thema interessiert sind, schlagen sie eine Intervention für die Sitzung #349 vor unter. https://www.e-a-a.org/EAA2019/Programme.aspx?WebsiteKey=92bb0c7f-79c0-4998-9804-b5db83f9a8b9&hkey=48f0a584-1ae8-4680-bcef-572c6fe82598&Program=3#Program:
This session is about to highlight the different roles archaeologists and archaeological institutions are playing and will play in our societies. Our aim is to encourage reflexive postures on our practices and values. Indeed, if citizen-sciences and participation are becoming very popular, we also need to consider our roles as archaeologists and citizens and what do we want to achieve by producing archaeological knowledge.
We do consider that, as researchers and citizens, we have the responsibility to understand the way we produce “scientific content” and for whom and how do we share this knowledge.
This session offers the opportunity to discuss different topics such as:
1) the way we produce knowledges and discourses upon the past and for whom; what is our social responsibility doing this? how archaeology can help finding solutions and answers in our present society about the current environmental – economical – ethical crisis our global world is facing?
2) What is the role of mediation in archaeology: what do we want to transmit and how?
3) what is our role as experts; what does “expertise” mean? How can we achieve inclusive co-creation of discourses and values about the past? How do we manage participation in content creation, research, transmission, preservation? That is, how far are we ready to go to implement inclusiveness in the production of knowledge? Is that necessary? What roles do “the public” and the broader population play in archaeology and what for?
By asking these questions, our aim is to show diverse ways of connecting the scientific sphere (and the institutions that are supporting it) with different population groups.

  • Salons archéologiques auf Canal 3

Nach der Unterstützung des Projekts Salons archéologiques im Rahmen des Wettbewerbs “Kulturerbe für alle” präsentierten Ellinor und Camille das Projekt dem lokalen Bieler Radiosender Canal 3. Hier sind die Links: http://www.canal3.ch/FR/emissions/190109/090119-larcheologie-dans-notre-salon und http://www.canal3.ch/FR/emissions/190110/interview-ellinor-dunning-100119

  • Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

  • Salons archéologiques wird unterstützt im Rahmen des Wettbewerbs “Kulturerbe für Alle”

Wie kann das Kulturerbe durch uns alle entdeckt und diskutiert werden? Ein einladendes Wohnzimmer, eine intime Umgebung, dampfender Tee oder Kaffee, rund fünfzehn Personen, die ihre Erinnerungen und Fragen zur Archäologie erzählen, eine gute Portion Neugierde, zwei Archäologinnen und eine Anthropologin: Das sind die Zutaten eines «Salon archéologique». Einmal pro Monat holen wir die Archäologie aus den traditionellen Institutionen heraus und laden Laien dazu ein, bei jemandem zuhause über archäologische Themen zu diskutieren. Solche Gespräche werden in der ganzen Schweiz organisiert, um eine Untersuchung der Laienbetrachtung durchzuführen, die schliesslich als Werk für die Verantwortlichen des Umgangs mit dem Kulturerbe veröffentlicht werden soll.
Die Archäologin Ellinor Dunning forscht zu den Abläufen der Patrimonialisierung und zu den Beziehungen zwischen Öffentlichkeit und
Institutionen in diesem Kontext. Sie setzt sich für die demokratische Produktion des Wissens ein, die auch in den «Salons archéologiques» stattfindet.
Dank diesem Beitrag von 88’600 Franken kann das Projekt im Jahr 2019 realisiert werden. Im Jahr 2020 werden wir eine Publikation mit den Ergebnissen der Salons veröffentlichen.

  • Sept siècles avant notre ère: un village prospère entre lac et Jura

Das Dorf der älteren Eisenzeit von Onnens – Le Motti hat eine sensationelle Menge an Fundobjekten und zahlreichen Resten von Gebäden und Gruben geliefert, die es ermöglicht haben, das tägliche Leben dieses Dorfes am Jurahang in der Nähe des Neuenburgersees wiederherzustellen. Ein erster Artikel, der es Ihnen ermöglicht, eine Vorstellung davon zu bekommen, erschien in as. Archäologie Schweiz 41.2018.4 (http://www.archaeologie-schweiz.ch/REVUE-as.102.0.html?&L=3). Die Veröffentlichung der wissenschaftlichen Ergebnisse ist gerade in der Cahiers d’Archéologie Romande 169 unter dem Titel “Les occupations de l’âge du Fer. Onnens – Le Motti (La Colline d’Onnens 3). Sie können es noch bis zum 31.12.2018 zum Bezugspreis bestellen: http://www.mcah.ch/fileadmin/groups/2/CAR/Flyer.169.pdf.

  • Jahresversammlung der EAA in Bern: Beyond paradigms

Die Themen der Jahrestagung, wie sie vom Wissenschaftlichen Rat definiert werden, umfassen die Vielfalt der EAA und die Mehrdimensionalität der archäologischen Praxis, einschliesslich der archäologischen Interpretation, der management des Kulturerbes und der Politik von Vergangenheit und Gegenwart.
1. Archäologische Theorie und Methoden jenseits von Paradigmen
2. Interpretation der archäologischen Hinterlassenschaften: Artefakte, Menschen und Landschaften
3. Archäologie der Berglandschaften
4. Digitale Archäologie, Wissenschaft und Interdisziplinarität: neue Methoden, neue Herausforderungen
5. Archäologisches Erbe und Museumsmanagement: Zukünftige Chancen, zukünftige Risiken
6. Globaler Wandel und Archäologie
Die Anmeldung ist offen! Alle Teilnehmer an EAA-Jahresversammlungen müssen aktuelle (2019) EAA-Mitglieder sein und sich für die Konferenz anmelden. Beide Gebühren können in einem Schritt oder separat bezahlt werden.
Für weitere Informationen:EAA2019website

  • Société académique du Valais

Wir sind sehr stolz darauf, dass die Société académique du Valais Ellinor Dunning am 9. November den akademischen Sonderpreis 2018 “Citizen Science” für das Projekt Salons archéologiques verliehen hat. Sie wird das Projekt bei der Mitgliederversammlung im nächsten Frühjahr vorstellen. Bravo an den beiden Projektleiterinnen.

Anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 veranstaltetedas Bundesamt für Kultur (BAK) Ende 2017 einen Ideenwettbewerb. Gesucht waren Ideen zu den Themen Kommunikation, Verankerung des Kulturerbes im Bewusstsein der Gesellschaft, Schaffung neuer Zugänge zum Kulturerbe. Der Wettbewerb lief über eine Onlineplattform nach dem Konzept der „Schwarmintelligenz“: Die eingereichten Ideen konnten von allen kommentiert, weiterentwickelt und bewertet werden. Ziel war, breitere Kreise anzusprechen und zu aktivieren. Daraus entstanden folgenden Themen:
– Kulturerbe und Storytelling
– Taten statt Worte
– Kulturerbe und sozialräumliche Entwicklung
– Kulturerbe erleben
– Spielerische Vermittlung von Kulturerbe
Nach dem Ideenwettbewerb hat die OFC einen Projektwettbewerb zu diesen Themen ausgeschrieben. Ausgewählte Projekte werden vom Bundesamt für Kultur finanziell unterstützt.
ArchaeoConcept hat allein oder in Zusammenarbeit mit dem neuen Miuseum Biel mehrere Projekte eingereicht:
– Fundsteleln des Monats und archäologische Karte der Schweiz
– “Salons archéologiques”
– Eine Reise in die Geschichte der Pfahlbauten: Eine Wissenschafts- und Medienreise zwischen Seeland und Norditalien
– Fundstellen verbinden – Vereine vereinen
Die Gewinner werden am 20. Dezember 2018 in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Die Projekte werden gleichzeitig auf der Plattform www.kulurerbefueralle.ch und auf der Website des BAK vorgestellt.

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