Wissenschaftlicher Rat

Der Wissenschaftliche Rat begleitet und überprüft die wissenschaftliche Qualität der Arbeiten. Er hilft bei der Suche nach Projekten mit und besteht aus Persönlichkeiten der Bodendenkmalpflege und der Museumskunde. Die Mitglieder des Rates sind auch international tätig.

Margaret Gowen
Margaret Gowen is a former owner-manager of a large archaeological heritage management consultancy company that was located in Dublin, Ireland until 2012. She has been Chair of the Institute of Archaeologists of Ireland and President of ICOMOS Ireland, a member of the council and directorate of the Discovery Programme in Ireland and is a long-standing member and former Vice President of the European Association of Archaeologists. Now semi-retired, she is still working in a variety of areas in CRM as an independent consultant and researcher. She has a particular interest in World Heritage management, the development of archaeological heritage management standards and practice, and is especially focused on the critical and central role of enquiry-based, scientific research and research knowledge in all archaeological work and CRM having regard to the integrity of different scientific, professional and research traditions globally.

Marc-Antoine Kaeser
Direktor des Laténiums (NE) und Privatdozent beim Lehrstuhl Prähistorische Archäologie der Universität Neuenburg. Er besitzt ein Doktorat in prähistorische Archäologie und Wissenschaftsgeschichte (Doppeldoktorat Universität Neuenburg / EHESS, Centre Koyré, Paris). Seine Spezialgebiete sind Epistemologie und Theorie der Urgeschichte, Geschichte der Archäologie und der Naturwissenschaften, Geschichte der Sammlungen und Archäologie der Seeufersiedlungen. Er ist korrespondierendes Mitglied des Conseil national français de la recherche archéologique und Autor von mehr als hundert wissenschaftlichen Publikationen. Er lehrte auch prähistorische Archäologie und Geschichte der Wissenschaften in Fribourg, Zurich, Rome und Paris.

 

Mirko Novak
Professor für Vorderasiatische Archäologie an der Universität Bern seit 2011, hat Mirko Novak mit einer Dissertation zu „Herrschaftsform und Stadtbaukunst. Programmatik im mesopotamischen Residenzstadtbau von Agade bis Surra man ra’a“an der Freie Universität Berlin promoviert. 2004 hat er seine Habilitation an die Eberhard Karls Universität Tübingen mit einer Kumulativen Arbeit zu „Bestattungssitten und Totenkult im Alten Orient“ abgeschlossen, wo er auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. Nach einer Lehrstuhlvertretung an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg, tritt er 2010 als Geschäftsführer des Departments für Kulturwissenschaften und Altertumskunde der Ludwig-Maximilians-Universität München an. Während seiner universitären Laufbahn hat er an zahlreichen Ausgrabungen in Syrien geleitet. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Archäologie Mesopotamiens und der Levante, die Sozialökonomie des Alten Orients, Architekturanalysen sowie Ideologie und Programmatik im archäologischen Befund. Zurzeit leitet er ein Forschungsprojekt in Gonur Depe (Turkmenistan) und ein weiteres in Sirkeli Höyük in Kilikien (Türkei). Seit 2012 ist er Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für orientalische Altertumswissenschaft (SGOA). In diesem Rahmen, hat er 2014 an der Gründung des Vereins Shirín beigetragen. Dieser neutrale Verein bietet Expertenwissen für den Schutz vom archäologischen Kulturgut in Syrien und Irak.

Comments are closed.